Inspiration: Kreative Indoorfotografie

Inspiration: Kreative Indoorfotografie

In der Wohnung fantastische Fotosets aufbauen

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Die Tage werden kürzer – es wird früh dunkel. Es wird immer kälter und das Wetter ist unberechenbar. So kann es schon mal passieren, dass man ein geplantes Outdoorshooting verschieben muss, weil man keine Indoor-Alternative hat.

In diesem Beitrag möchte ich euch etwas darüber erzählen, wie man wenig Platz sinnvoll nutzt, sodass man auch bei der Indoorfotografie interessante Fotos machen kann!

Wenig Platz? Kein Problem!

Es begann Ende 2014 in meinem 12 qm WG-Zimmer. Ich fotografierte erst wenige Monate und schon damals machte ich mir viele Gedanken darüber, wie ich Shootings nach Drinnen verlegen kann, falls das Wetter mal schlecht ist. Ich war Studentin und hatte nicht viel Geld, deshalb kaufte ich mir erstmal Dauerlicht-Leuchten bei Amazon, damals für 25 Euro das Stück. Die Wände und das Bett meines WG Zimmers kleidete ich mit Stoffen aus und in der Bildbearbeitung legte ich Texturen darüber.

Hier seht ihr ein Selbstportrait + Anleitung aus dieser Zeit:

Low-Budget Lösungen für den Heimgebrauch

2015 zog ich mit meinem Freund zusammen und hatte nun endlich etwas mehr Platz. Ein kleines Durchgangszimmer war unser Arbeitszimmer und der Raum in dem ich wieder Sets aufbaute, allerdings musste ich sie natürlich auch immer wieder abbauen – denn sobald etwas stand, konnte man den Raum nicht mehr verlassen!

Deshalb kaufte ich mir ein günstiges Stativ-Hintergrund-System und außerdem einige kleinere Möbel und Requisiten. Ich arbeitete immer noch am liebsten mit den Dauerlicht-Softboxen und es kam auch noch ein Walimex-Ringlicht hinzu.

Den Hintergrund habe ich damals mit meiner Praktikantin aus Spanplatten gebaut die wir mit einer bunten Tapete bezogen und mit Kunstblumen dekorierten. Die Kosten dafür lagen bei etwa 150 Euro. Models: Jen & Denise

Mit der Zeit wächst der Fundus

Auf diese Art und Weise entwickelten sich meine Indoor-Setaufbauten immer weiter, irgendwann besaß ich einen größeren Fundus an Stoffen und Requisiten zu verschiedenen Themen. Heute habe ich einen eigenen Raum, der zwar immer noch nicht sehr groß ist, aber groß genug, damit ich gleichzeitig zwei kleine Sets nebeneinander aufbauen kann. Auf der einen Seite habe ich einen Lichtervorhang mit einer Gardinenstange an der Wand angebracht und baue nach belieben davor zusätzlich Sets auf, daneben habe ich einen großen dunklen Hintergrundstoff.

Wenn der Fokus auf dem Styling oder dem Outfit liegt reichen ein schlichter Hintergrund und eine coole Lichtsetzung völlig aus, um tolle Ergebnisse zu erzielen.  Ich blitze meistens von vorne mit einer Beautydish und seitlich mit einem farbigen Streiflicht in einer Octabox. Models: Grosssdtadtheldin & Suika  

Must-Haves für den Indoor-Setaufbau:

  • Baldachine / Moskitonetze in verschiedenen Farben
  • Stoffe in verschiedenen Farben
  • Möglichkeiten zur Befestigung (z.B. Gardinenstange an die Wand anbringen, Stativ-Hintergrundsystem)
  • Dekoration passend zum Thema, z.B. Kunstblumen
  • Kissen
  • kleine Möbelstücke um Requisiten darauf zu platzieren : Weinkisten, Hocker, kleiner Schminktisch etc.
  • Lichtquellen: zum Beispiel Fensterlicht, Dauerlichtleuchten, Baustrahler (vorsicht, heiß!), Ringlicht, Blitze…

 

Models: Pyrophilia und Luscinia Lullaby 

Gleiche Requisiten vielfältig nutzen

Mein bisher teuerstes Set ist das Orient-Set, es lag insgesamt bei etwa 300 Euro, wobei der Teppich und die Kissen am meisten gekostet haben. Es war auf jeden Fall eine gute Investition, da ich die Requisiten bereits für andere Sets nutzen konnte, z.B. mein aktuelles Hexenset. Durch den Einsatz von Farbfolien vor dem Blitz kann man die Stimmung des Sets nach Belieben verändern.

Einige der Requisiten aus dem Hexenset habe ich von einer Freundin geliehen, die Larperin ist. Vieles habe ich außerdem selbst hergestellt. Man muss also nicht zwingend alles kaufen.

Hier tragen Kerzen zu einer interessanten Lichtstimmung bei!

Models: Rekii – Make Up Artist & Sway E’Fey

Special Effects

Die Ringleuchte kann man sehr vielfältig nutzen, hier zum Beispiel als eine Art Heiligenschein der Mondgöttin. Nebel aus der Nebelmaschine, ein blaues Streiflicht und Texturen verstärken die mystische Stimmung.

Model: Sandra

und jetzt erstmal ein entspanntes Bad nehmen…

Eine weitere Möglichkeit für kreative Modelbilder ist die Badewanne! Mit Badewasser-Farben aus dem Drogeriemarkt oder Milch kann man das Wasser färben und mit Blumen vom Floristen (Kunstblumen schwimmen nicht!) kann man es noch weiter dekorieren. Das Model helle ich auf indem ich mit einem Blitz gegen die Decke blitze. Auch hier kann man zusätzlich mit farbigem Streiflicht arbeiten.

Models: Cira Las Vegas & Ninette 

 

Noch mehr Indoor-Inspirationen:

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Ich hoffe dieser Artikel hat euch gefallen, lasst mir gerne eure Meinungen & Erfahrungen dazu in den Kommentaren hier :) Außerdem interessiert mich natürlich, worüber ihr als nächstes lesen möchtet.

Bis bald, eure Reki!


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3 Kommentare
  • Pingback:Das war mein 1. Quartal 2019 - ein Rückblick auf Rückschläge & Erfolge
    Erstellt um 11:03h, 07 April

    […] die ersten Bilder meiner Sleeping-Beauty Serie! Dafür habe ich in meinem kleinen, feinen Atelier ein Set aufgebaut aus Stoffen und vielen Blumen in Pastell-Tönen […]

  • Pingback:Inspiration: Improvisation ist alles! (Gastbeitrag) - Rekii Fotografie - Berlin
    Erstellt um 13:45h, 20 November

    […] Meine Fotografie fand den Anfang in meiner Studentenzeit. Man kann sich natürlich vorstellen, dass ich weder Budget für teure Technik noch für aufwändige Kostüme hatte. Außerdem nur ein ganz ganz kleines WG-Zimmer, das ich bei schlechtem Wetter als Indoor-Location umfunktionierte, indem ich einfach Stoffe an die Wand hing und dekorierte – mehr dazu hier! […]

  • Avatar
    Florian
    Erstellt um 21:11h, 22 Januar

    Vielen Dank für diesen informativen Artikel. Wird es dieses Jahr wieder einen Indoor Workshop geben? Welche Dauerlichtlampen hast du inzwischen im Einsatz? Oder halten die günstigen Lampen noch? ;) Bisher habe ich vor dem günstigen Zeug zurückgeschreckt, wollte aber auch keine 600€ für professionelles Equipment ausgeben. Irgendwas brauchbares dazwischen ist mir leider noch nicht über den Weg gelaufen.

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