Bodyneutrality – Du hast die Haare schön!

Bodyneutrality – Du hast die Haare schön!

 

Ein Gastbeitrag von Milena Andree von PhotoGravity – Milena A.rt

*WERBUNG – enthält Links zu Produkten/Dienstleistern/Models*

 

Ich bin Milena, Vintage-Heart und Inhaberin von PhotoGravity-Milena Art UND ich LIEBE die Vielseitigkeit der Menschen um mich herum. Ich liebe die verschiedenen Gesichtszüge, die Tattoos und Nicht-Tattoos, die Naturhaarfarben und die bunten Körperkunst-Kreationen – kurzum: #ilovediversity.
Als Fotografin mit Kundenkontakt habe ich über die Jahre jedoch ein Phänomen beobachten können, weshalb ich heute einen Gedanken bei euch anstoßen anstoßen möchte: „Hair-Neutrality“ bzw. das Fehlen der selbigen.


Mädels, wir müssen reden!

Immer wieder passiert es mir, dass ich Kunden oder auch Modelle treffe, die unter Sorgen um ihre Haare leiden. Also ich meine wirklich leiden und das dauerhafte Bedürfnis haben mit Styling selbsternannte Makel ausgleichen zu müssen. 

Das geht von „Meine Haare sind nur langweiliges Straßenköterblond – kannst du die ein bisschen blonder machen?“ über „Meine Haare sind so dünn, das mag ich nicht!“ bis hin zu „Ich stehe jeden Morgen 2 Stunden im Bad und mache mir Locken, weil meine Haare einfach so platt und langweilig sind, dass ich mich selbst nicht im Spiegel angucken mag.“

Halt, HALT STOPP! Mädels und Jungs – ihr seid großartig! Wirklich – Haare sind ein Teil unserer Gesamtoptik und natürlich gibt es da wirklich sehr unterschiedliche Vorlieben für die eigene Optik und das eigene Styling, aber im Kern bleibt auch diese Selbstakzeptanz einfach ein Teil von Bodyneutrality. Daran sollten wir auf jeden Fall denken – immer! Wie langweilig wäre es bitte, wenn unsere Haare alle gleich wären?!?

 

Kurz, lang, gestreift oder rasiert

Schauen wir uns doch allein die Körperformen an und übertragen es. Wie die liebe Inhaberin dieses Blogs und auch andere Kolleginnen und Kollegen allzu gern beweisen, ist auch die Diversität von Körpern so wichtig und richtig und vor allem schön. Jeder Körpertyp kann perfekt in Szene gesetzt werden und keiner ist von Natur aus „unfotogen“ oder gar „unschön“! Also, warum sollte es bei den Haaren auf unseren Köpfen also aufhören? 

 

 

#schöni

#hairneutrality

#diversity

#selbstliebe

 

 

 

 

 

Warum Haare trotzdem Macht haben

Ich habe vor gut 4 Wochen ein Selbstexperiment umgesetzt und davon möchte ich euch gerne erzählen bzw. euch etwas zeigen. Ich habe seit meinem vierten Lebensjahr meine Haare länger als schulterlang getragen, immer meine Naturhaarfarbe gehabt, mal einen Pony und mal nicht, aber im Prinzip habe ich immer die selbe Frisur getragen und sie wirklich geliebt. Meine Mähne war ein bisschen Markenzeichen und vor allem eins: ICH. Ich habe tatsächlich gedacht, dass meine Haare den Großteil meiner Ausstrahlung ausmachen.

 


Aus lang mach kurz

Und trotzdem habe ich vor einem Vierteljahr beschlossen, dass ich mindestens einmal im Leben meine Haare spenden möchte. Ich habe beschlossen, dass ich Gutes tun möchte, weil ich mit vollem und gesundem Haar ausgestattet bin und es Menschen gibt, denen meine Haare trotzdem noch mehr bedeuten können als mir. Es gibt Menschen, denen die Haare aufgrund von schweren Krankheiten ausgehen, die keine haben und denen diese Haarspende von 35cm, aus der eine kostenfreie Echthaarperücke für eine Empfängerin hergestellt werden kann, eine kleine Welt bedeuten kann.

Schaut euch dazu auch gerne mal den Trailer der Haarspende-Organisation an für mehr Informationen:

 

Das Gute am Gutes tun

Was soll ich sagen? Ich habe mein Umfeld und vor allem mich selbst extrem überrascht, denn wir alle haben mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass ich es keine Sekunde bereuen werde. Ohne das ich es bemerkt habe, hat sich ein Schalter in meinem Inneren umgelegt und ich war mir selten einer Entscheidung so sicher und so glücklich darüber, dass ich mutiger gewesen bin, als ich mich gefühlt habe. Obwohl ich heute schon weiß, dass ich sie irgendwann wieder so lang tragen werde wie vorher, bringt es auch viele Vorteile mit, denn im Alltag ist es super bequem –  35cm und gefühlte 2kg Haare machen echt einen Unterschied, glaubt es mir!

 

Alles eine Frage des Selbstbildes

Doch das allerbeste ist die Erkenntnis, dass meine Haare nicht mein ganzes ICH sind. Sie sind ein Teil von mir und sie verändern mein Aussehen, aber sie definieren nicht, wer ich sein kann. Sie legen nicht fest, wie weiblich oder schön ich bin.
Kurze Haare, Sidecut, Glatze, lange Mähne ist alles gleich schön und attraktiv – entscheidend ist das Mindset mit dem du deinen Kopf und den eigenen Schopf durch dein Leben trägst und deine Mitmenschen werden das gleiche sehen können, was du fühlst!

Eure Milena


Milena Andree

Vintage Fotografin aus Deutschland

Wohnhaft in Berlin

 

www.photogravity.berlin

facebook.com/PhotoGravityMilenaA.rt

https://www.instagram.com/photogravity_milenaart/

 

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