Shootingvorbereitung: Outdoor im Winter

Shootingvorbereitung: Outdoor im Winter

Tipps zur Shootingsvorbereitung bei eisigen Temperaturen

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Im Moment weht ein eisiger Wind durch Deutschland, und bei meinen Shootings der vergangenen 2 Wochen – die alle Outdoor-Shootings waren – ist mir aufgefallen, dass einige Modelle überhaupt nicht gut auf die Kälte vorbereitet waren. Das führte bei einigen Shootings zu Komplikationen. Daraus habe ich einiges gelernt und es hat mich dazu bewogen, diesen Blogbeitrag zu schreiben und euch somit Shootings in der Kälte vielleicht ein wenig zu erleichtern :) Der Winter ist eine tolle Jahreszeit zum kreativen Shooten – man muss sich nur richtig vorbereiten!

Das Wichtigste vorab: Wir sind alle unterschiedlich kälteempfindlich. Sprecht deshalb auf jeden Fall vorher mit euren Modellen ab, ob ein Outdoor-Shooting bei Minusgraden für sie durchführbar sind. Manche fangen schon bei niedrigen Plusgraden an zu zittern und zu krampfen, anderen sieht man die Kälte bei – 10 Grad nicht mal an – außer an der Gänsehaut. Jeder Körper reagiert anders auf den Winter.

Und liebe Modelle: Seid da ruhig ehrlich mit uns Fotografen! Wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Da muss man sich eben etwas anderes einfallen lassen, ansonsten leiden unter Umständen die Ergebnisse.

Falls ihr es dennoch probieren möchtet habe ich hier wertvolle Tipps für euch, um euch das Ausharren in der Kälte angenehmer zu gestalten:

Natürlich sollte man auch als Fotograf/in gut vorbereitet sein. Skikleidung ist im Schnee ein Muss, denn dass wir uns mal auf den Boden legen gehört einfach dazu. Handschuhe sorgen dafür, dass die Finger nicht an der Kamera fest frieren. tapferes Model: Ioulia

Thermounterwäsche

Bei vielen Kostümen ist es kein Problem, unten drunter viel anzuziehen. Meine Modelle tragen häufig lange Röcke, darunter könnten sie problemlos mehrere Thermoleggins anziehen. Langarmige Kostüme sind natürlich auch immer angenehmer, und auch hier kann man häufig noch etwas drunter ziehen. Shapewear hält ebenfalls schön warm, da sie sehr eng am Körper anliegt, und viele Mieder eigenen sich auch unter kurz-armigen Kostümen sehr gut!

Thermopflaster

Ein Trick, der unter Cosplayern bereits sehr verbreitet ist. Thermopflaster nutzt man eigentlich für die Behandlung von Muskelverspannungen, sie eignen sich aber sehr schön zum warm halten. Ihr könnt sie einfach an mehreren Körperstellen unter die Kleidung kleben. Da die Hände meistens als erstes auskühlen kann man sie sich zwischendurch auch immer mal wieder am Thermopflaster aufwärmen oder ihr bringt euch Taschenwärmer mit.

Lauri hat ihre Hände zwischendurch immer wieder in den Schal gewickelt, um sie wieder etwas aufzuwärmen. 

Warme Füße

Auch die Füße kühlen sehr schnell aus. Bitte bringt Kälte-geeignetes Schuhwerk mit (im Schnee auf jeden Fall auch Wasserabweisend!) und zieht euch dicke Socken an. Es gibt außerdem verschiedene Einlagen für Schuhe, die zusätzlich für Isolierung sorgen.

Schnell drüber ziehen

Nehmt etwas mit, was ihr zwischendurch schnell drüber werfen könnt, ohne dass das Kostüm darunter leidet. Dafür eignen sich besonders Decken oder große Bademäntel, aber auch ein Cardigan oder eine weite Jacke können nützlich sein.

Perücke

Sehr viel Wärme geht über den Kopf verloren. Da wirken Perücken echt Wunder, da sie zusätzlich wärmen. Also falls es zum Thema & Kostüm passt kann ich euch auf jeden Fall empfehlen, eine über zu ziehen, auch wenn es vielleicht nicht unbedingt notwendig gewesen wäre.

Thermoskanne

Ein heißes Getränk kann zwischendurch Wunder wirken! Füllt euch warmen Tee, Kakao oder Kaffee in eine Thermoskanne.

Beim Aktshooting im Schnee hat Liska alles gegeben! Zwischendurch ist sie immer wieder in ihre Stiefel geschlüpft und hat sich ihren Bademandel über geworfen. 

Augen zu und durch!

Das alles macht so ein Shooting zwar wesentlich angenehmer, aber kalt wird es trotzdem sein. Deshalb muss man da einfach mal eine Zeit lang die Zähne zusammen beißen.

Es ist von Vorteil, wenn die Kamera schon eingestellt wird, während das Model noch warm eingepackt ist, und man vorher schon ziemlich genau weiß, welche Aufnahmen entstehen sollen.

Wird zwischendurch der Ort gewechselt auf jeden Fall immer wieder das frierende Model einpacken und kurz anwärmen lassen!

Es ist natürlich auch vorteilhaft, wenn das Shooting nicht allzu lange dauert.

Ich hoffe meine Tipps sind hilfreich für eure anstehenden Shootings in der Kälte :)

In dem Sinne: Macht euch warme Gedanken und viel Spaß!

Eure Reki <3

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Die Minusgrade tapfer ertragen für tolle Fotos haben:

Liska RauschgiftIoulia Koua , Lauri Drako  / Kostüm Lauri: SirenPearls & Rainbow Curve Corsetry

 

Für tolle Winterbilder braucht man allerdings weder Schnee, noch muss man frieren. In meinem Videotraining zeige ich euch, wie ihr aus jedem Bild ein episches Winterbild erstellen könnt!

 

 

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