Tutorial: Magische Bildbearbeitung

Tutorial: Magische Bildbearbeitung

Magische Bildbearbeitung in wenigen Schritten!

In einem der letzten Beiträge habe ich euch erklärt, wie ihr ganz ohne Photoshop magische Effekte beim Fotografieren erhaltet. Außerdem gab es einen Beitrag darüber, wie ihr dynamische Bilder erhaltet. Heute gehen wir noch einen Schritt weiter. Im Folgenden möchte ich euch zeigen, wie ich nun in der Postproduktion Bilder verfeinere, die ich mit den bereits genannten Techniken entstehen lasse.

Bearbeitungsschritte

1. Ausgangsbild

Das grobe Bearbeitungs-Konzept steht vorab schon fest und wird beim Fotografieren bereits berücksichtigt. Wir haben ein aufgeschlagenes Buch (später Leuchtend), dynamische Pose (wehender Umhang von aus dem Buch fliegender Zauber & Wesen). Hier habe ich das Model mit einem Blitz + Octabox von links aufgehellt.

2. RAW-Entwicklung

Als erstes schaffen wir in Lightroom (oder Camera-RAW) durch einen kühleren Weißabgleich bereits eine mystische Stimmung. Das kann natürlich auch schon in der Kamera eingestellt werden. Anschließend werden die roten Haare des Models hervorgehoben. Tiefen und Lichter werden reduziert um die Umgebung klarer erscheinen zu lassen.

3. Farben anpassen

Danach werden die Farben in Photoshop noch gezielter angepasst. Mein Lieblings-Tool ist die selektive Farbkorrektur, sie kommt bei jedem Bild zum Einsatz. Das Kleid wird durch eine Veränderung der Blautöne wieder weiß und strahlend, die Haut- und Haarfarbe des Models bekomme ich in den Rot- und Magenta-Tönen wärmer. Ich kann euch sehr empfehlen, euch einfach mal durch die verschiedenen Regler zu klicken. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, welcher Regler welchen Effekt bewirkt.

4. Leuchteffekt

Als nächstes wird der Leuchteffekt eingefügt, da ich versäumt habe, ihn mit der beschriebenen Blitztechnik zu fotografieren. Das hätte natürlich noch echter ausgesehen ;)

Im Camera-RAW Filter benutze ich also das Elipsen-Werkzeug, um bestimmte Bereiche im Bild hervorzuheben (eignet sich auch wunderbar um z.B. Augen aufzuhellen). Hier bringe ich das Buch schon vor Einsatz von Texturen zum Leuchten, indem ich den Bereich aufhelle sowie die Farbtemperatur verändere.

5. Texturen & Overlays

Als nächstes kommen Texturen zum Einsatz: Leuchten aus dem Buch, magische Swirls, Fabelwesen, Nebel am Rand. Die Swirls werden kopiert & transformiert (STRG + t ): vergrößert, verkleinert, gespiegelt, gedreht – damit sie immer wieder unterschiedlich aussehen. Probiert euch bei Lichteffekten auch unbedingt durch die Ebenen-Modi!

6. Feinschliff

Zuletzt erfolgt noch ein finaler Farblook und das Bild ist fertig!

Ich hoffe euch hat das Tutorial gefallen und ihr konntet den ein oder anderen Tipp für euren Workflow mitnehmen :) Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, wenn ihr euch mehr Beiträge dieser Art wünscht!

Eure Rekii

Model/Styling : Mari Posa

Foto: Rekii – Make Up & Fotos

Kostüm: Hanny Honeymoon Photography , Jumeria Creations

Location: Schloss Corvey

 

2 Kommentare
  • Avatar
    Diana
    Erstellt um 18:13h, 05 Mai

    Danke für diesen überaus tollen Einblick,

  • Avatar
    Franzi
    Erstellt um 15:22h, 05 Mai

    Hi. Ich finde deine Blogbeiträge immer super und warte schon immer ganz gespannt, wann der Nächste kommt. Ich würde mich über einen Beitrag freuen der zwar auch mit Photoshop zu tun hat, aber mit der teiltontrennung ( ich glaube so heißt das) die hast du mal angewendet für die Bearbeitung bei den Meerjungfrauen. Zwischen Körper und Flosse. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

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